Seit 2025 leitet Taras Demchyshyn das Tübinger Saxophon-Ensemble.
Der aus der Ukraine stammende Musiker ist sowohl als Dirigent als auch als Klarinettist international tätig und bekannt für seine musikalische Vielseitigkeit, stilistische Präzision und Leidenschaft für Klangfarben.
Als Dirigent arbeitet Taras mit Sinfonie- und Kammerorchestern in Europa und Asien. Er ist Preisträger der Almaty International Conducting Competition und Gewinner des ersten Preises beim Dichler-Dirigentenwettbewerb 2018 in Wien. Seit 2014 ist er Gründer und Chefdirigent der Beethoven Sinfonietta in Japan, mit der er zahlreiche Konzerte und CD-Produktionen realisiert hat.
Zusammenarbeit verbindet ihn mit renommierten Ensembles wie dem Savaria Symphony Orchestra (Ungarn), den Hibiki Strings (Japan) und dem Leopolis Chamber Orchestra (Ukraine). Von 2007 bis 2018 war er Soloklarinettist beim Kyushu Symphony Orchestra in Japan.
Auch als Klarinettist hat Taras Demchyshyn internationale Erfolge gefeiert und mehrere Wettbewerbe gewonnen. Neben seiner Tätigkeit als Dirigent und Solist veröffentlichte er vier CDs und trat in Ländern wie Japan, Spanien, der Ukraine und Deutschland auf.
Seine musikalische Arbeit zeichnet sich durch einen offenen, internationalen Geist und eine tiefe Verbundenheit mit der klassischen Tradition aus, die er stets mit neuen Impulsen und zeitgenössischen Ideen verbindet.
Weitere Informationen:
https://www.instagram.com/taras.demchyshyn/
Neben vielen Gastdirigenten (wie Friederike Kienle, Michael Braunger, Dietrich Schöller-Manno, Peter Vierneisel uvm.) konnte das Ensemble seit seiner Gründung 1997 drei Dirigenten langfristig verpflichten:
2005 bis 2023: Harry D. Bath
Harry D. Bath wurde 1947 in Portsmouth, England, geboren. Nach erfolgreichem Studium an der renommierten „Royal Military School of Music, Kneller Hall“ in London mit dem Hauptfach Oboe, kam er als Militärmusiker nach Deutschland, wo er nach Beendigung seiner Militärzeit blieb. Sein Kapellmeisterexamen (A.R.C.M.) legte er am „Royal College of Music“ in London ab.
Seit 1971 leitete er die Stadtkapelle Wernau am Neckar und seit 1974 die Stadtkapelle Kirchheim unter Teck als Stadtmusikdirektor. Im Jahre 1986 wurde er zum künstlerischen Leiter des Landesblasorchesters Baden-Württemberg ernannt, dem er in 10 Jahren seines Wirkens bis 1996 zu internationalen Ansehen verholfen hat.
Zahlreiche Wettbewerbserfolge auf Landes-, Bundes- und internationaler Ebene sowie die in der Fachwelt anerkannten CD-Aufnahmen haben seinen Ruf als kompetenten und gefragten Dirigenten im Bereich der sinfonischen Blasmusik untermauert. Dies zeigen auch seine zahlreichen Engagements als Gastdirigent renommierter Orchester (u.a. Eiffler Musiktage, Landesblasorchester Hessen, Süd-West Bläserphilharmonie, Symphonisches Blasorchester Württembergisches Allgäu, u.v.m.), die ihm gewidmeten Kompositionen namhafter Komponisten (wie Rolf Rudin und Paul Kühmstedt) sowie die Zusammenarbeit mit hervorragenden Solisten (S. Mead, A. Mangelsdorf, Ack van Royen, The Raschèr Saxophone Quartet u.v.m.).
Im Jahr 2005 hat er die Leitung des Tübinger Saxophon-Ensembles übernommen und das Ensemble 18 Jahre, bis 2023, musikalische geführt.
1999 bis 2005: Stephen Rex
1997 bis 1999: Olaf Mühlenhardt