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Am 2. Juli 2017 erreichte das diesjährige Jubiläumsjahr des Tübinger Saxophon-Ensemble seinen Höhepunkt. Das schöne Ambiente des Silchersaals der Museumsgesellschaft bot den würdigen Rahmen für sein 

festliches Jubiläumskonzert

Der Nachmittag begann mit einem exklusiven Event für die Fördermitglieder des Tübinger Saxophon-Ensembles: einem

Interview mit Carina Rascher,

 

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der Grande Dame des klassischen Saxophons, die kurzweilig und humorvoll über die Ursprünge des klassischen Saxophons, ihren Vater Sigurd, ihre Zeit mit dem Rascher Saxophon-Quartett und zu guter Letzt über ihr Wirken an der Tübinger Musikschule berichtete. Als besondere Überraschung sind zahlreiche "ehemalige" Schüler dem Aufruf des Tübinger Saxophon-Ensembles gefolgt, um ihrer Lehrerin die Ehre zu erweisen und mit dem Tübinger Saxophon-Ensemble zusammen dessen Jubiläum zu begehen.

Das anschließende Konzert war zweigeteilt, zunächst spielte "der Festochse" selbst und das Publikum bekam von Lukas Fischer launig moderiert die beiden Carmen Suiten zu Gehör, nach der Pause wurde es in die Barockzeit entführt, mit drei Sätzen aus J.S. Bachs Osteroratorium und, um wie gewohnt die ganze Palette des Saxophons zu präsentieren, folgten die Three Preludes von G. Gershwin sowie die Overture aus der Fledermaus.

In der Umbaupause wurde Carina Rascher zum Ehrenmitglied des Tübinger Saxophon-Ensembles ernannt, bis sich die Bühne um weitere 15 Musiker gefüllt hatte. Alles ehemalige Mitspieler des TSE und/oder alte Schüler von Carina Rascher, die sich bereits einen Tag vor dem Festkonzert in Tübingen einfanden und mit dem Saxophon-Ensembles probten, stocherten und bei einem abendlichen Vorabtreffen mit Carina Rascher viel Spaß hatten.

 

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Das Publikum war begeistert von G. Kastners "Sextour" (dem ersten Stück für Saxophon-Ensemble) und erklatschte sich mit Sousas "One Step" eine Zugabe nach dem schmissigen "Rondo alla Turca".

Erschöpft und überhitzt aber glücklich verließen die Musiker im Anschluss die Bühne, um dann gemeinsam mit ihren alten Weggefährten noch lange über alte Zeiten zu sprechen und das festliche Jubiläumskonzert bei einem gemeinsamen Festessen gemütlich ausklingen zu lassen.

 

Die neue CD

Des weiteren wurde am 2. Juli der Öffentlichkeit die neue CD des Tübinger Saxophon-Ensembles präsentiert. Haben auch Sie Interesse eine solche käuflich zu erwerben, dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir senden Ihnen gerne ein Exemplar zu. 
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 Bei seinem dritten Jubliläumskonzert- das Saxophon am 21. Mail 2017 im Musikwissenschaftlichen Institut in Tübingen huldigte das Tübinger Saxophon-Ensemble ganz seinem Instrument. Vor dem Konzert gab es für die Mitglieder des Freundeskreises Tübinger-Saxophon-Ensembles e.V. bei der exklusiven Führung durch die Instrumentenausstellung mit dem versierten Musikwissenschaftler Andreas Flad einiges zu sehen und zu hören.

Doch auch die Konzertbesucher bekamen ein besonderes "Bonbon" zu hören: das erste Stück für Saxophon-Ensemble von G. Kastner, welches dieser zu einem Zeitpunkt schrieb, zu dem der Erfinder des Saxophons, der Belgier Adolphe Sax, noch gar nicht alle Baugrößen seines Instrumentes entwickelt hatte. Kastner musste sich also bei seinem Werk allein auf die Erzählungen seines Freundes Adolphe und auf seine Vorstellungskraft verlassen!

Auch das restliche Programm war bunt und abwechslungsreich und das begeisterte Publikum bekam Werke wie das Osteroratorium von J. S. Bach, die Overtüre der Fledermaus von  J. Strauß junior oder Bernsteins Candide Overtüre zu hören. Begeistert ist dabei nicht übertrieben, denn das Publikum entließ die Musiker und v.a. seinen launig durch das Programm führenden Conférencier Lukas Fischer erst nach sage und schreibe drei Zugaben von der Bühne.